Der Ausbildungsdienst des Technischen Zuges im April widmete sich einem zentralen Bestandteil der technischen Hilfeleistung: dem Trennen von Werkstoffen. Ziel war es, den sicheren Umgang mit verschiedenen Geräten zu festigen und unterschiedliche Verfahren praxisnah zu trainieren.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem thermischen Trennen mit dem Schneidbrenner der Bergungsgruppe. Diese Methode kommt eher selten zum Einsatz, ist jedoch bei bestimmten Lagen unverzichtbar. Umso wichtiger war es, dass die Helferinnen und Helfer die Möglichkeit hatten, den Umgang mit dem Schneidbrenner praktisch zu üben und ein Gefühl für das Arbeiten mit Hitze und Materialverhalten zu entwickeln. Ergänzend wurde ein kurzer Exkurs in das Schweißen von Werkstoffen durchgeführt, um die Zusammenhänge zwischen den Verfahren zu verdeutlichen.
Darüber hinaus wurden auch die gängigen Methoden des Trennens behandelt. Dazu gehörten der Einsatz des Motortrennschleifers, des Winkelschleifers sowie des hydraulischen Rettungssatzes (Schere und Spreizer). Die verschiedenen Geräte wurden unter realistischen Bedingungen eingesetzt, um deren Anwendung im Einsatzfall zu festigen.
Ergänzend wurde das Bewegen von Lasten mittels Hydraulikpresse thematisiert. Auch hierbei stand der sichere und kontrollierte Umgang im Vordergrund, um Kräfte gezielt einsetzen zu können.
Der Ausbildungsdienst zeigte einmal mehr die Vielseitigkeit der technischen Möglichkeiten im THW und bot insbesondere mit dem thermischen Trennen ein Highlight, das den Helferinnen und Helfern wertvolle praktische Erfahrungen ermöglichte.