Von der Theorie zur Praxis – die Grundlagen des Funks
Der Dienst startete mit einer kurzen Einführung in die Funktechnik und die Funkdisziplin beim THW. Themen waren unter anderem:
🔸 Funkgeräte & Kanäle: Welche Geräte kommen wann zum Einsatz?
🔸 Funkrufnamen & Protokolle: Wie wird korrekt gefunkt?
🔸 Verbindungsaufbau & Durchgaben: Sicherstellung einer klaren Kommunikation
🔸 Sprechweise & Klartext: Wie übermittelt man präzise und verständlich Informationen?
Gerade in komplexen Einsatzlagen – etwa bei Großschadensereignissen oder weiträumigen Katastrophengebieten – ist eine zuverlässige Funkkommunikation unerlässlich, um die Lage zu koordinieren und Entscheidungen zu treffen.
Szenarien zum Üben von Lagemeldungen
Nach der Theorie ging es in die Praxis: Den Teilnehmenden wurden verschiedene Einsatzszenarien in Bildform präsentiert – von Unwetterschäden bis hin zu Verkehrsunfällen. Die Aufgabe bestand darin, eine Lagemeldung nach erster Erkundung via Funk abzusetzen. Dabei kam es darauf an, die wichtigsten Informationen kurz und präzise zu übermitteln:
🔹 Was ist passiert?
🔹 Wie ist die Lage vor Ort?
🔹 Gibt es Gefahren oder Verletzte?
🔹 Welche Maßnahmen wurden bereits ergriffen?
🔹 Welcher zusätzliche Bedarf besteht?
Jede Meldung wurde anschließend mit dem Szenario auf dem Bild abgeglichen, um zu prüfen, ob alle relevanten Informationen korrekt erfasst und gemeldet wurden. Diese direkte Rückmeldung half den Helfenden, ihre Wahrnehmung zu schärfen und ihre Funksprache zu optimieren.
Fit für den Ernstfall
Die Übung zeigte, wie wichtig regelmäßiges Training ist, um in realen Einsatzlagen schnell und sicher zu agieren. Dank der praxisnahen Ausbildung sind die Helfenden des Ortsverbands Luckenwalde gut vorbereitet, um in Notlagen zuverlässig zu kommunizieren – sei es bei Hochwasserlagen, Gebäudebränden oder der Unterstützung anderer Hilfsorganisationen.